(DE) Alberto ist mein Name, Spanien, mein Herkunftsland und ich war ab Oktober 2008 ein Jahr lang beim Stuttgarter Jugendhaus gGmbH EFDler, bzw. europäischer Freiwilliger. Meine letzten Monate in Stuttgart gingen sehr rasant vorbei, was vermutlich bedeutet, dass ich vollkommen fixiert auf und eingenommen von Projekten war. Meine Aufgaben lagen im Projektwerk, das Projektbüro von der Organisation. Dort war ich als EFD-Ansprechpartner verantwortlich dafür, deutsche Freiwillige ins Ausland zu schicken und ausländische Freiwillige zu uns holen.Ich bin sehr froh, in Stuttgart gelebt zu haben und beim Stuttgarter Jugendhaus gearbeitet zu haben, nicht nur weil ich Erfahrungen gemacht habe, die nützlich für meine Zukunft vor allem in Krisenzeiten sein wird, sondern auch weil ich das Glück hatte, auf ein schönes Projekt, nette Mitarbeiter und Projektleiter zu treffen. Am Anfang spielte die Hilfe, die ich von dem vorherigen und anderen spanischen Freiwilligen bekam, eine entscheidende Rolle. Besonders finde ich es überraschend, was ich geschafft habe. Nach einer Anpassungsphase setzte ich mir für mein EFD-Jahr die folgende Ziele: eine WG mit deutschen Mitbewohnern nicht weit von der stuttgarter Innenstadt zu finden, Stuttgart nachts und tagsüber und Leute in der Stadt kennenzulernen, mehr deutsch zu lernen und das durch ein Zertifikat bestätigt zu bekommen, so viel wie möglich, soweit es meine finanzielle Situation zulässt, in Deutschland zu reisen, meine Arbeit im Jugendhaus so durchzuführen, dass nach meiner Abreise sie mich dort vermissen würden.
Der Prozess, bei dem ich diese Ziele erreichte - und dabei ungeheuer lernte -, war langsam aber stetig, weil ich viel Freiraum erhielt, wie ich mich einarbeiten sollte und meine Arbeit später richtig durchführte. In der Organisation der Hauptprojekte UNESCO Festival und Stutengarten erwies ich mich lösungsorientiert. Erinnern werde ich mich besonders an die vorhergehende Woche des UNESCO Festivals, bei der ich, außer Mitarbeiter und Teilnehmer während des Festivals, Veranstalter in den vorherigen Monate war, oder die Abbau in der Kinderspielstadt, wo ich für den Mitarbeiterbereich verantwortlich gewesen war. So konnte ich große Erfahrung bezüglich der Organisation von Veranstaltungen und Projekten sammeln. Wer weiß? Vielleicht gibt es einmal eine Kinderspielstadt, die sich „Palmengarten“ nennen wird und in meiner Stadt Elche ist, die für ihren großen Palmenhain bekannt ist. Alles in allem kann ich sagen, dass ich mein EFD-Jahr wiederholen würde, wenn es möglich wäre.



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